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Blog-Bang: Warum ich tue, was ich tue

In meinem Posteingang landete der Aufruf zum Blog-Bang von Markus Cerenak. Schöner Versuch, dachte ich, endlich diesen Begriff Blogparade abzuwandeln und eine gute Idee darüber zu schreiben, warum ich tue, was ich tue.

So richtig motiviert hat mich dann erst der Beitrag von Holger Grethe im zendepot Blog, dessen Projekt ich kürzlich beschrieben und ihn interviewt habe.

 

Warum tue ich also, was ich tue? Was tue ich überhaupt?

Ich bin freiberufliche PR-Beraterin und betreue meine Kunden bei der Themensetzung in der Öffentlichkeitsarbeit. Mit meiner Geschäftspartnerin Andrea Rochlitz habe ich 2011 die startbox Unternehmensberatung gegründet. Andrea ist Grafik- und Webdesignerin. Wir unterstützen Gründer und junge Unternehmen in den Bereichen Strategie, Grafik, PR, Markenaufbau, Social Media und nur ungern beim Businessplan-Schreiben, weil das oft viel heiße Luft ist – dann schon eher mit einem Lean Canvas.
 

Etwas gemeinsam tun

Schon 2010 hatten wir das Bedürfnis, etwas gemeinsam aufzubauen. Das erste Projekte wurde die monatliche medien-sprechstunde, die kostenfrei zu Internetthemen informiert. Wir wollten unsere Erfahrungen weitergeben, anderen Partnern eine Plattform geben, sich zu präsentieren und einfach ein tolles Netzwerk aufbauen. Dabei ist es in Berlin nicht so ist, dass es zu wenige Netzwerke gibt.:-) Unser Netzwerk lebt und ist ein Netzwerk mit Partnern geworden.
 

Warum tue ich, was ich tue?

Weil es mir Spaß macht, was ich tue: Die Welt der Public Relations ist ziemlich komplex: Man muss kreativ sein, um gute Konzepte zu machen, man muss recherchieren und analysieren, man muss schreiben, Netzwerken, viel mit und vor Menschen sprechen und mit anderen Bereichen kooperieren. Es ist spannend, ein Projekt über längere Zeit zu begleiten und zu sehen, wie sich aus einer gewünschten Identität ein Image und eine Reputation aufbauen können.
 
Mit den Veränderungen in der Medienlandschaft durch die Digitalisierung haben sich die Aufgabenbereiche der PR weiter aufgesplittert und sind interessanter geworden. Warum? Weil die langweilige Unternehmenskommunikation von „wir sind super und machen alles toll“ nicht mehr funktioniert. Die Nutzer wollen es genau wissen und sie wollen Kommunikation auf Augenhöhe.
 

Meinen eigenen Job schaffen

Vor einigen Jahren, ich meine es war 2007, habe ich beschlossen, mir meinen eigenen Job zu schaffen. Ich wollte:

  • meine Zeit selbstbestimmt einteilen,
  • meine Ideen so umsetzen, wie ich es für richtig halte,
  • mir die Menschen aussuchen, mit denen ich zusammenarbeite und
  • unabhängiger sein.

Als ich diesen Entschluss gefasst hatte, ging es einfach los, Schritt für Schritt und eins ergab sich aus dem anderen. Jedes Jahr klappt das Unternehmerin-Sein besser. Für die Festanstellung bin ich inzwischen wohl nicht mehr geeignet.
 

Warum ich blogge

Angefangen hat es mit einem Seminar zur Online-PR mit Dominik Ruisinger. Das muss etwa 2006 gewesen sein. Seitdem beobachte ich die Online-Szene. Ans Bloggen habe ich da noch nicht gedacht.
 
Los ging es 2010 mit der medien-sprechstunde, dann 2011 mit dem Blog der startbox und seit 2013 erst mit meinem eigenen Blog, nachdem mir Andrea meine mondpropaganda-Seite schön gemacht hat. Drei Blogs sind schon richtig viel Arbeit. Allerdings sind sie thematisch verknüpft und ergänzen sich. Zudem wird der von der medien-sprechstunde auch vom Partner-Netzwerk befüllt und den startbox-Blog teile ich mir mit Andrea sowie freundlichen Gastbloggern.
 

Das Ergebnis ist großartig

Wenn sich heute Leute bei uns melden, dann wissen sie schon recht genau, wer wir sind und was sie von uns wollen. Sie passen immer genauer in unser Wunsch-Kunden-Schema. Von außen ist offensichtlich leicht erkennbar, wer wir sind. Wem das nicht gefällt, meldet sich erst gar nicht. Wen das anspricht, weiß schon, was ihn erwartet. Im ersten Gespräch gibt es sofort eine Vertrautheit.
 

Themen verstehen

So ein Blogbeitrag macht Arbeit. Ich habe mir vorgenommen, monatlich wenigstens einen zu schreiben. Es gibt eine Themensammlung, die ich versuche abzuarbeiten. Gern lasse ich mich aber von aktuellen Anlässen inspirieren, z.B. von Blog-Bangs, Studien oder Beiträgen anderer Blogger. Ich bin dann gezwungen, mich intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen und es zu erklären. Ist es einmal formuliert, habe ich es besser durchdrungen und verstehe es selbst besser.
 

Vom Teilen profitieren

Ich bin überzeugt davon, dass ich vom Teilen profitiere. Wenn ich in Form von Wissen und Tipps in meinem Blog ein mache, ist das viel besser als Kalt-Akquise: Die Nutzer finden die Information in dem Moment, wenn sie sich dafür interessieren. Wenn ihnen die Information hilft, hinterlässt das einen besseren Eindruck als wenn sie lesen:
 

Du willst das wissen? Dann kauf mein E-Book!

 
Einige werden kaufen, wenn ihnen das Wissen, das ich bereitgestellt habe, nutzt.
 

Mit seinen Themen im Netz gefunden werden

Ich bemerke oft, dass gar nicht klar ist, was PR eigentlich alles beinhaltet – ist doch Werbung, oder?! Nee, nicht ganz! Wenn ich das in meinem Blog aufdrösele, verstehen doch Nutzer viel besser, was sie bei mir bekommen können und zudem ich werde mit meinen Themen im Netz gefunden.
 
Dass das eher ein Langstreckenlauf und kein Sprint ist, sollte klar sein. Und es macht auch viel mehr Spaß und ist viel nachhaltiger.
 

Blick über den Tellerrand

Mal ehrlich, wen trifft man in einem Face-to-Face-Netzwerk? Den echten Glücksgriff gibt es doch nur per Zufall! Die Auswahl ist begrenzt. Da bietet das Netz doch deutlich mehr Impulse. Auch wenn ich viele tolle Twitterer, Facebooker, Blogger usw. noch nie persönlich getroffen habe, meine ich doch sie zu kennen und teile mit ihnen ein gemeinsames Interesse.
 
Ich finde es sehr bereichernd aus diesem Personenkreis mit neuen Ideen, Gedanken, Erkenntnissen versorgt zu werden und hoffe, das mit meinen Inhalten auch zu tun. Das Netz ergibt eine Gemeinschaft, die man im direkten Treffen weiter ausbauen kann. Zum Beispiel mache ich gerade den Online-Podcastkurs von Brigitte Hagedorn mit. Neben dem Input von Brigitte profitiere ich im Forum enorm von dem Feedback der Teilnehmerinnen. Das ist sehr motivierend.
 
Was ist da schöner, als bei dem ersten Blog-Bang der Welt mitzumachen? Und vielleicht gibt es noch jemanden, der den ultimativen Begriff für dieses sensationelle Ereignis findet!:-)

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Haben Sie Fragen zum Beratungsangebot?

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: Telefon: 030 / 98 30 51 49 E-Mail: info@startbox-berlin.de

Autor: Nadja Bungard

Ich begleite Unternehmen und Gründer dabei, ihr Business bekannter zu machen. Sie profitieren dabei von meinen Erfahrungen als Journalistin, PR-Beraterin und Online-Marketing-Managerin, also online und offline.

2 Kommentare

  1. Pingback: Das war ein BlogBang. Und was für einer! - MarkusCerenak.com - Lass es dir gut gehen!

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