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Buchrezension: „Das slow grow Prinzip“ von Svenja Hofert

Das slow grow Prinzip

Der Untertitel „Lieber langsam wachsen als schnell untergehen“ gibt schon die Richtung an. Dieses Buch enthält 9 Slow-Grow-Regeln für Existenzgründer und Unternehmer, die sich mit 2-stelligen Wachstumsraten nicht recht anfreunden können. In der Realität wachsen viele Unternehmen ganz bewusst sehr langsam und haben nur wenige Mitarbeiter. Zwei der Slow-Grow-Regeln möchte ich näher erläutern, um Ihnen einen Einblick in das Buch zu geben.

Die 3. Slow-Grow-Regel

Falsch: Sie müssen sich spezialisieren!
Richtig: Sie sollten Ihre Idee verwirklichen!

Wer hat das nicht schon in den Ratgebern für Existenzgründer gelesen: „Sie brauchen eine Nische!“? Kaum 2 Prozent aller Gründer bieten eine echte Innovation an. Alle anderen bieten Produkte und Dienstleistungen an, die weder thematisch noch auf eine Zielgruppe spezialisiert sind. Wer sich in einer Nische positionieren möchte, lebt in der Gefahr, dass es dort zu wenig Kunden gibt. Nischen können auch ganz verschwinden. Svenja Hofert empfiehlt folgende Abfolge für alle, die keine echte Nische am Anfang haben:

  1. Breit an den Markt gehen und vorhandene Kontakte und Beziehungen nutzen, um das eigene Geschäft aufzubauen
  2. Sortieren und Stärken herausfiltern
  3. Das Angebot den Stärken und ökonomischen Erfordernissen entsprechend zuspitzen

Die 5. Slow-Grow-Regel

Falsch: Think Big!
Richtig: Denken Sie so weit, wie Sie können.

Diese Slow-Grow-Regel meint: wer zu groß denkt, blockiert sich nur selbst. Jedoch wird genau das bei Kreditanträgen von den Banken eingefordert. Wer im kleinen Rahmen denkt, wird oft belächelt und abgewiesen. Dabei kann beim „Think Big“ eine Menge schief gehen und viel Geld verloren werden. Es steckt die Überzeugung dahinter, je höher die Ziele sind, desto größer ist auch der Erfolg. Svenja Hofert hat ein Beispiel aus dem Sport angeführt. Menschen, die „Think Big“ denken, wollen einen Weitsprung gleich über 3m machen. Bevor man das aber schafft, muss man trainieren und springt dann 1,5m und später 2m, usw. bis man sein Ziel erreicht hat.

Um eine persönliche und finanzielle Pleite zu verhindern, sollten Ziele etwas bescheidener ausfallen. Es müssen nicht 100 Prozent von Anfang an sein. Jeder wächst mit seinen Aufgaben und in seinem persönlichen Tempo.

 

Dieses und weitere Bücher von Svenja Hofert zu Existenzgründung und Wachstum:
www.karriereundentwicklung.de

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Autor: Andrea Rochlitz

Seit 2006 bin ich begeisterte Unternehmerin. Inzwischen habe ich über 100 Firmen zu ihrer Corporate Identity beraten. Was macht ein Unternehmen aus, welche Werte und Visionen stehen dahinter und wie können diese dem Kunden vermittelt werden? Diese Fragen möchte ich gerne gemeinsam mit dem Existenzgründer klären. Als sehr kreativer Mensch habe ich für meine Mandanten oft auch ungewöhnliche Ideen für das Marketing.

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