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Crowdfunding und Crowdinvest

Die 1. Crowdlounge – eine gemeinsame Veranstaltung von WeTeK / ARTWert, ikosom und dem Regionalbüro des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes fand Ende Oktober im Pfefferberg statt. Wir sind an dem neuen Thema sehr interessiert, haben aber noch keine Kampagne begleitet.

Unsere bisherige Vorstellung war, dass man als Geldgeber sich sozusagen an dem Projekt/Unternehmen beteiligt und schlussendlich auch seinen Einsatz (vielleicht) sogar mit Gewinn zurückerhält. Diese Annahme war zwar nicht ganz falsch, aber auch nicht korrekt. Beim Crowdfunding sammeln überwiegend Künstler, Bands etc. Geld für ihre Projekte ein. Das Geld ist eine Spende.

Dies sind derzeit die wichtigsten Anbieter:
www.kickstarter.com
www.startnext.de
www.indiegogo.com
www.inkubato.com/de
www.visionbakery.com
www.pling.de
www.sellaband.de

Die Ideeninhaber können sich ihr Projekt durch viele einzelne Personen finanzieren lassen. Dafür erhalten die Finanzierer kleinere oder größere Geschenke. Diese kann jeder Starter frei wählen. Es empfiehlt sich auch, größere Beträge anzugeben. Das kann mögliche Sponsoren zur Kontaktaufnahmen ermutigen.

In jedem Fall ist das Einstellen einer Kampagne nicht alles. Damit geht es eigentlich erst richtig los. Ein Vorstellungsvideo ist Pflicht. Und nun heißt es Werbung, Werbung, Werbung machen. Bekannte und Freunde spricht man zuerst an. Dann sollte es aber auch in die Sozialen Medien gehen. Ein enormer Vorteil ist, wenn man vorher bei Facebook & Co. bereits aktiv ist. Ein Tipp auf der Veranstaltung war, sich zuerst eine Liste mit potenziellen Ansprechpartner zu erstellen, dann die Kampagne zu starten und erst dann alle Kontakte in Ruhe anzusprechen. „In Ruhe“ kann aber auch ein Fulltimejob werden, je nach Bekanntheitsgrad, Projektidee, Finanzierungsrahmen und Kontakten.

Wer sich eine solche Art der Finanzierung für sein Projekt vorstellen kann, sollte zuvor selbst einmal auf seiner Wunschplattform spenden. So erhält man ein Gespür für den Ablauf und vielleicht sogar Anregungen, was man besser machen könnte.

Die 2. Variante ist das Crowdinvestment. Hier beteiligen sich Investoren direkt an jungen Unternehmen. Der 1. Anbieter in Deutschland mit BaFin-Zulassung ist www.bergfuerst.com.

Weitere Anbieter sind:
www.companisto.de
www.directstartups.com

Wir finden beide Verfahren sehr gut. Sie helfen kreativen Menschen und jungen Unternehmen ihre Idee auch ohne Bankkredit zu verwirklichen. Viel Erfolg allen Unternehmern und Investoren!

Weitere Informationen zur Veranstaltung: www.creative-city-berlin.de

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Autor: Andrea Rochlitz

Seit 2006 bin ich begeisterte Unternehmerin. Inzwischen habe ich über 100 Firmen zu ihrer Corporate Identity beraten. Was macht ein Unternehmen aus, welche Werte und Visionen stehen dahinter und wie können diese dem Kunden vermittelt werden? Diese Fragen möchte ich gerne gemeinsam mit dem Existenzgründer klären. Als sehr kreativer Mensch habe ich für meine Mandanten oft auch ungewöhnliche Ideen für das Marketing.

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