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Das richtige Business-Outfit. Wie Kontraste wirken.

Im zweiten Beitrag zu Imagefragen für Gründer geht es um die richtigen Kontraste beim Business-Outfit. Denn die spielen eine große Rolle, um beim Gegenüber gut anzukommen. Wie Sie bei Terminen mit Kunden, Beratern, Finanzierern und auf Netzwerkveranstaltungen damit punkten, erfahren Sie in diesem Beitrag. Wir haben Imageberaterin Sophie B. Krüger gefragt und die Wirkung von hell-dunkel Kontrasten im Selbstversuch getestet.

Liebe Sophie Krüger, wie wirken denn nicht stimmige Kontraste und was bedeutet das überhaupt?

Bild 1

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Auf diesem Foto sind die hell-dunkel Kontraste zu stark.
Diese Kombination ist zu kontrastreich für Nadja. Sie ist ein sehr heller Typ mit sehr geringen körpereigenen hell-dunkel Kontrasten. Außerdem wirkt ihr Gesicht sehr zart. Der dunkle Blazer und das leuchtende Shirt lenken komplett von ihr als Person ab. Man schaut gar nicht mehr in ihr Gesicht, sondern nur noch auf die Kleidung. Die dunklen Farben lassen Nadjas Gesicht regelrecht hager wirken und insgesamt ist diese Kombination viel zu „laut“ für sie und rauben ihre Energie.

Heißt das, dass Schwarz für das Business-Outfit nicht immer richtig ist?

Wenn man nicht gerade als Kellner oder Bestattungsunternehmer arbeitet, würde ich das Schwarz im Business-Alltag außen vor lassen – bei Herren noch eher als bei Damen. Und bei denen steht es auch nur den Wintertypen wirklich gut. Es gibt so viele attraktive Alternativen.

Warum wirkt dieses Foto stimmig?

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Hier passt der hell-dunkel Kontrast des Outfits optimal zu Nadjas Typ. Abgesehen davon sehen wir in ihrer Bluse Farben, die ihrer Lippen- und ihren Augenfarben ähnlich sind und sie dadurch noch extra frisch wirken lassen.

Wie wirken denn zu niedrige Kontraste?

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Wenn die Kontraste der Kleidung unter den körpereigenen des Trägers liegen, wirkt die Person oft müde, lasch und ist nicht richtig greifbar. Irgendetwas fehlt. Das sieht man auf diesem Foto von Andrea. Sie hat die Kombination angezogen, die sehr gut zu Nadjas hellem Typ passt. Bei Andrea wirken diese Farben nicht.

Stimmt es, dass man abends eher dunkle Farben als am Tag tragen soll?

Diese traditionelle Empfehlung hat ihren Ursprung darin, dass man abends oft zu festlichen Veranstaltungen wie Oper oder elegantem Abendessen ging, bei denen ein konkreter Dresscode erwünscht war. Das gilt bei ähnlichen Veranstaltungen auch heute noch oder erscheint mir zumindest wünschenswert. Trifft man sich nach Büroschluss noch mit Kollegen zum Essen oder ist der Anlass eher informell, ist die Tageskleidung auch am Abend angemessen.

Es gibt ja Stimmungsfarben wie rot, grün oder braun, die bestimmte Wirkungen hervorrufen. Wie ist das jetzt bei der Kleidung? Es heißt doch, wenn ich beispielsweise bewusst Rot als Kontaktfarbe einsetze, um ein bisschen Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, mir das aber gar nicht steht, wirke ich schräg, oder?

Jeder kann grundsätzlich rot oder grün oder braun tragen. Es kommt auf den Farbton an. Ist er warm oder eher kalt? Das sollte passend zum Farbtyp des Trägers gewählt werden. Sonst kann es schon ein bisschen schräg aussehen und den Gesprächspartner irritieren oder von dem ablenken, was man zu erzählen hat.

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Autor: Nadja Bungard

Ich mache meine Kunden sichtbar - in der Öffentlichkeit, in den Medien, in Social-Media-Kanälen. Als PR-Beraterin helfe ich Gründern und Unternehmern, sich im Markt klar aufzustellen, dabei strategisch vorzugehen und die richtigen Themen zu setzen. 2011 erschien mein "Praxisleitfaden für zeitgemäße Presse- und Öffentlichkeitsarbeit" im DIHK Verlag.

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