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Die startbox Lieblingsgründer: Oktober 2013

Passend zum Oktoberfest-Termin stellen wir einen Ort in Berlin vor, an dem es nicht nur leckeres Bier, gebraut nach eigenem Rezept, sondern auch Bayerische Tapas gibt: das LEIBHAFTIG mit dem Wanke-Bräu. Wir haben die Gründer Ilona und Marcus Wanke gefragt, wie sie darauf gekommen sind, ausgerechnet in Berlin ihre Brauereigaststätte zu eröffnen.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, eine Brauereigaststätte zu eröffnen?

Nachdem wir beide jahrelang in Agenturen und Großkonzernen tätig waren, ist vor ca. vier Jahren die Idee gereift, an unserem Arbeitsleben etwas Grundlegendes zu ändern. Der Weg in die Selbständigkeit war dabei alternativlos. Da Marcus gelernter Brauer und studierter Brauingenieur ist, lag es sehr nahe, sich dieser Wurzeln zu erinnern und eigenes Bier herzustellen.

Warum habt Ihr Euer Restaurant LEIBHAFTIG genannt?

„Leibhaftig“ stehen wir in unserem Restaurant und hinter unseren Produkten. Vom Knödel über den Schweinebraten bis hin zum Wanke Bräu wird bei uns alles selbst gemacht.

Was sind Bayerische Tapas?

Kurz gesagt: Bayerische Küche in kleinen Portionen serviert.

Wie läuft das Geschäft mit dem Bier in Berlin? Könnt Ihr am Prenzlauer Berg an die Tradition des alten Brauereistandortes anknüpfen?

In unmittelbarer Nähe zum LEIBHAFTIG hatten Ende des 20. Jahrhunderts tatsächlich zahlreiche namhafte Berliner Brauereien ihre Blütezeit. Ein Vergleich des LEIBHAFTIG etwa mit der Bötzow Brauerei zu ziehen ist noch etwas vermessen. Fakt ist aber, dass Mikrobrauereien boomen. Und wir sind mit dabei, auch wenn die Braustätte im Spreewald liegt.

Was bietet Ihr außerdem?

Neben Fassbier aus dem Glas oder traditionellem Tonkrug bieten wir auch 1- und 2-Liter-Flaschen To Go an. Immer beliebter wird unser LEIBHAFTIG Catering. Kleine Bayerische Tapas sowie das naturtrübe Wanke Bräu aus dem Spreewald „erden“ jede Veranstaltung.
Bezahlt wird bei uns immer öfter mit dem Wanke Taler. Ein eigenes Zahlungsmittel im Wert von 3,80 € pro Münze, gut für einen halben Liter Bier und absolut Finanzkrisen-sicher.

Was war bei der Gründung für Euch am schwierigsten?

Wir hatten damals keine Ahnung, ob wir als Ehepartner in der Lage sind auch beruflich erfolgreich zusammen zu arbeiten. Alles gemeinsam bis ins letzte auszudiskutieren ist nervig und wirkt oft kontraproduktiv. Nachdem wir einzelne Kompetenzfelder aufgeteilt haben, ist es gelaufen.

Was ist anders gelaufen, als Ihr Euch das vorgestellt habt?

Unsere Ursprungsidee war eigentlich eine Bierkneipe mit kleinen Leckereien zu eröffnen. Mittlerweile würden wir uns eher als Restaurant mit der Besonderheit des eigenen Bieres bezeichnen.

Was würdet Ihr als Euren größten Erfolg verbuchen?

Kürzlich hatten wir ein Catering mit Bier und Tapas für über 200 Gäste organisiert und durchgeführt. Alle waren glücklich – einschließlich uns.

Was plant Ihr für als nächstes?

Das Thema Catering wird stärker forciert. Frisches, naturtrübes, eigenes Bier gepaart mit leckeren Bayerischen Tapas bilden den idealen Rahmen für eine ungezwungene Veranstaltung. Jetzt müssen wir das Ganze nur noch publik machen.

Was würdet Ihr anderen Gründern mit auf den Weg geben?

Unbedingt mit ausreichend finanziellem Puffer ins Rennen gehen. Denn gerade in der Anfangsphase ist es wichtig, gelassen Entscheidungen treffen zu können. Deshalb sind wir auch heute noch sehr froh, relativ „klein“ gestartet zu sein.


Kostenloses eBook: LieblingsgründerIn 2013
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Autor: Nadja Bungard

Ich mache meine Kunden sichtbar - in der Öffentlichkeit, in den Medien, in Social-Media-Kanälen. Als PR-Beraterin helfe ich Gründern und Unternehmern, sich im Markt klar aufzustellen, dabei strategisch vorzugehen und die richtigen Themen zu setzen. 2011 erschien mein "Praxisleitfaden für zeitgemäße Presse- und Öffentlichkeitsarbeit" im DIHK Verlag.

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