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Die startbox Lieblingsgründer: April 2012

Unsere Lieblingsgründerin im April 2012 ist Dr. Janine Haschker. Sie ist Yoga-Lehrerin und bietet Klangmassagen an. Janine ist kein „Young Start-Up“ sondern erst in reiferem Lebensalter zum Yoga gekommen. Sie finden Dr. Janine Haschker in der Dietrich-Bonhoeffer-Str. 11, 10407 Berlin, www.yoga-klang-berlin.de

Liebe Janine, wie bist Du zum Yoga gekommen?

Mich hat meine damalige Ärztin wegen eines Schultersyndroms zu einer Physiotherapeutin geschickt, die gerade eine Ausbildung zur Yogalehrerin absolvierte und in ihrer Praxis mit Yoga arbeitete. Sie sagte noch: „Das wird dir auch gut tun!“ Sie hatte recht! Meine Schulter wurde immer besser. Und ich lernte abzuschalten, mich besser zu entspannen. Deshalb war es von der Behandlung nur ein „kurzer Weg“ zu einer Yogagruppe. Yoga begann mein Leben zu beeinflussen Ich wollte mehr darüber erfahren und auch anderen Menschen diese positiven Erfahrungen näher bringen. Deshalb begann ich die 4jährige Ausbildung zur Yogalehrerin. Dieser Schritt hat dann noch einmal mein Leben verändert, als ich mich damit selbständig machte. Deshalb schloss ich der Ausbildung recht schnell eine 3jährige Weiterbildung für individuelles Unterrichten und therapeutisches Yoga an.

Was hat dazu geführt, dass Du Dich als Yogalehrerin selbständig gemacht hast?

Ich war zum Zeitpunkt meiner Ausbildung noch als freie Journalistin beim Fernsehen tätig. Das ist ein sehr fordernder Job. So war es nicht ganz leicht, noch nebenbei diese Ausbildung zu bewältigen. Außerdem hatte ich begonnen, mir Yogagruppen aufzubauen, um das Erlernte umzusetzen. Mir machte diese Arbeit viel Spaß, aber sie war manchmal sehr schlecht zu vereinbaren mit der freien journalistischen Tätigkeit. So nahm ich mir zunächst eine Auszeit vom Job, um meine Abschlussarbeit für die Yogalehrausbildung in guter Qualität zu schaffen. Und aus dieser Auszeit entstand dann der Wunsch, mich ganz beruflich auf Yoga zu konzentrieren.

Was war bei der Neugründung für Dich die größte Herausforderung?

Ich habe eine sehr gründliche und fundierte Ausbildung am Berliner Yogazentrum bei meinen Yogalehrern, beides Ärzte, erhalten. Ich war also fachlich gut gerüstet. Das Schwierige ist eigentlich, davon auch leben zu können. Ich musste sehr viel „Klinken putzen“ gehen, habe Unternehmen und Physiotherapien angesprochen und viele, viele Flyer erstellt. In den ersten Jahren bin ich durch ganz Berlin gefahren, um zu unterrichten. Das kostete viel Kraft und Zeit. Deshalb wollte ich gerne eigene Räume haben, die ich dann auch in meinem Wohnkiez gefunden habe. In den ersten Wochen des Unterrichts in den eigenen Räumen hatte ich vor Glück Schmetterlinge im Bauch. Doch ist es nicht leichter geworden, denn der Prenzlauer Berg bietet an fast jeder Ecke eine Yogaschule. Ich versuche durch ein gutes Angebot, durch hohe Qualität im Unterrichten – in der Gruppe wie im Einzelunterricht – mich in der Vielzahl der Yogaangebote zu behaupten. Die Ausbildung in der Klangmassage, die ich am Peter-Hess-Institut absolvierte, ist eine gute Ergänzung meiner Arbeit als Yogalehrerin.

Was sind Deine nächsten Projekte?

Im April findet nun schon zum 11. Mal unsere Yogawoche auf Mallorca statt. In dieser Richtung gibt es auf Grund einer Anfrage aus Italien weitere Überlegungen, die aber noch in den „Baby“-Schuhen stecken. Im April und Mai unterrichte ich dann wieder an der Schule für Pflegeberufe im DRK-Klinikum Westend. Und dann will ich endlich meine Ideen einer engeren Zusammenarbeit mit Ärzten hier im Kiez umsetzen.

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Autor: Nadja Bungard

Ich mache meine Kunden sichtbar - in der Öffentlichkeit, in den Medien, in Social-Media-Kanälen. Als PR-Beraterin helfe ich Gründern und Unternehmern, sich im Markt klar aufzustellen, dabei strategisch vorzugehen und die richtigen Themen zu setzen. 2011 erschien mein "Praxisleitfaden für zeitgemäße Presse- und Öffentlichkeitsarbeit" im DIHK Verlag.

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