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Die startbox Lieblingsgründer: Januar 2012

THE ELECTRIC HOTEL und die startbox sind sich das erste Mal beim Entrepreneurship-Summit Ende Oktober 2011 in Berlin begegnet. Glänzend stand das Aluminiumgefährt auf dem Campus der FU und lockte mit bunter Leuchtschrift. Doch was steckt dahinter? „Ein Stundenhotel für mobile Kleingeräte zum Tarif von Parkgebühren“, antwortet Projektkoordinatorin Sarah Vogelgesang. – Stirnrunzel Fragezeichen – „Wir sind überall da, wo es keine Steckdose zum Aufladen gibt, zum Beispiel bei Festivals.“, ergänzt sie. THE ELECTRIC HOTEL ist ein Projekt aus dem Atelier des Medienkünstlers Sebastian Fleiter in Kassel. www.the-electric-hotel.com

1. Frau Vogelgesang, möchten Sie die Beschreibung zum Projekt noch ergänzen?

THE ELECTRIC HOTEL ist sozusagen ein mobiles Kraftwerk, das regenerativ erzeugten Strom auf mehrtägigen Großveranstaltungen zur Aufladung von vorrangig Mobiltelephonen anbietet. Durch unterschiedlichste Module bildet das Projekt eine Plattform, innerhalb derer sich kulturelle, kommunikative, ideelle, aber auch industrielle und künstlerische Konzepte präsentieren können.

2. Wessen Idee ist THE ELECTRIC HOTEL und seit wann gibt es das HOTEL?

Die Idee hatte Sebastian Fleiter nach einer Selbsterfahrung: Man befindet sich auf einem Festival, am zweiten Tag macht der Telefonakku schlapp. Überall gibt es ausreichend gastronomische Angebote aber Stromsuchende finden sich in einer Versorgungsödnis wieder. Man musste nicht lange suchen, um festzustellen, das Sebastian Fleiter nicht als einziger diese Erfahrung gemacht hat und so hatte THE ELECTRIC HOTEL nach 2jähriger Planungs- und Entwicklunsphase im Juli 2011 auf dem MELT! Festival seinen Tourauftakt.

3. Was war das Schwierigste bei der Umsetzung?

Die größte Hürde stellte sicherlich die technische Umsetzung dar. Als Medienkünstler musste Sebastian das ein oder andere mal einsehen, dass Vision und Machbarkeit sehr unterschiedlich geartet sind. Aufgrund eines großen Netzwerkes aus vielen Bereichen konnte man sehr schnell auf fachgerechte Beratung und nicht zuletzt auch Dienstleistung zurückgreifen.

4. Was ist die Vision des Projekts, wo soll es hingehen?

THE ELECTRIC HOTEL soll entertainen, Bewusstsein schaffen, Vertrauen erwecken, Kreativität erzeugen, soll emotionalisieren, sexy, nachhaltig und spannend sein. Die Wahrnehmung zielt schon jetzt weit über das Telefonakku-Laden hinaus. Leute informieren sich, werden sich vor Ort bewusst welchen Ursprung genau „ihr“ Strom eigentlich hat. Es nicht ganz unwahrscheinlich, dass bald eine kleine Flotte über die nationale und internationale Festival-Landschaft auf Tour geht. Anfragen gibt es genug.

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Autor: Andrea Rochlitz

Seit 2006 bin ich begeisterte Unternehmerin. Inzwischen habe ich über 100 Firmen zu ihrer Corporate Identity beraten. Was macht ein Unternehmen aus, welche Werte und Visionen stehen dahinter und wie können diese dem Kunden vermittelt werden? Diese Fragen möchte ich gerne gemeinsam mit dem Existenzgründer klären. Als sehr kreativer Mensch habe ich für meine Mandanten oft auch ungewöhnliche Ideen für das Marketing.

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