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Gründen Frauen anders? Aufruf zur Blogparade

Frauen gründen anders

Frauen gründen anders. Das war die Aussage des Netzwerktreffens von Unternehmerinnen am 26.2.13 in der WeiberWirtschaft in Berlin. Wir finden die Frage spannend und möchten alle Gründerinnen und Gründer fragen: Was sind Ihre Erfahrungen? Stimmt das?

Machen Sie bis zum 31. März 2013 bei unserer Blogparade mit.

Schreiben Sie einen Beitrag zum Thema in Ihrem Blog und senden Sie uns den Link oder weisen Sie in einem Kommentar unter diesem Beitrag darauf hin.

Wir werden danach eine Sichtung der Aussagen vornehmen und in einem weiteren Blogpost veröffentlichen.

Doch zuerst gibt es hier noch einige Anregungen zum Thema:

Anette Farrenkopf-Gruner, Projektleiterin der Gründerinnenzentrale, brachte es in einem kurzen Vortrag auf den Punkt, inwiefern Frauen anders gründen:

  • Es machen sich weniger Frauen als Männer selbständig.
  • Frauen gründen nach der Familienphase und in anderen Branchen als Männer.
  • Sie gründen planvoller und nehmen mehr Beratungsangebote wahr.
  • Sie sind weniger risikobereit und haben einen geringeren Kapitalbedarf, meistens unter 10.000 €.
  • Frauen gründen vor allem als Soloselbständige. Diese Tendenz gleicht sich jedoch an: Auch immer mehr Männer gründen allein.
  • Frauen und Männer gründen aus unterschiedlichen Motiven: Männer streben nach Wachstum und Profit, Frauen eher nach Autonomie und Spaß.
  • Leider verdienen Frauen auch als Selbständige weniger als Männer, im Schnitt um 34 %. Das geht aus einer Studie der HWR von 2009 hervor.

Woran das liegt, ist nicht klar. Es sind weder die Branchen noch liegt es an der Ausbildung der Frauen. Zu 19 % liegt es laut der Untersuchung an Kindern im Haushalt, von denen Männer interessanterweise bei ihrem Verdienst profitieren, Frauen jedoch nicht. Die restlichen 15 % sind ungeklärt und werden gerade in einer neuen Studie untersucht. Es könnte daran liegen, dass sich Frauen einerseits nicht zutrauen, höhere Preise zu nehmen, andererseits dass Kunden Frauen weniger zutrauen und deshalb weniger bezahlen. Darüber sollten wir alle noch einmal nachdenken!

Farrenkopf-Gruner bezog sich bei Ihren Aussagen auf Untersuchungen der KfW Bankengruppe „Chefinnensache Existenzgründung“ von 2011.

Wir freuen uns auf spannende Blogbeiträge!

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Autor: Nadja Bungard

Ich mache meine Kunden sichtbar - in der Öffentlichkeit, in den Medien, in Social-Media-Kanälen. Als PR-Beraterin helfe ich Gründern und Unternehmern, sich im Markt klar aufzustellen, dabei strategisch vorzugehen und die richtigen Themen zu setzen. 2011 erschien mein "Praxisleitfaden für zeitgemäße Presse- und Öffentlichkeitsarbeit" im DIHK Verlag.

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