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Gründerstory: Papas Shorts

Logo von Papas Shorts

SUMMER FOREVER – so oder ähnlich könnte das Motto der Gründer von ‚Papas Shorts‘ lauten.

Tom Apel und Robert Frackowiak sind auf die Shorts für Männer gekommen. Die beiden Gründer sind selbst große Fans der etwas vernachlässigten Mode ihrer Väter und haben ihr Unternehmen deshalb kurzerhand ‚Papas Shorts‘ genannt.

Noch bis zum 6. April 2018 läuft ihre Crowdfunding-Aktion auf Startnext, damit im Mai die erste Produktion in den Verkauf gehen kann. Warum es für die beiden Gründer gerade ‚Papas Shorts‘ sein mussten, lesen Sie in diesem Blogbeitrag.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ‚Papas Shorts‘ zu gründen?

Nach einem viel zu kurzen Sommer letztes Jahr haben wir uns überlegt, wie wir den Sommer in Deutschland zu einem ganzjährigen Erlebnis machen können. Das Ergebnis ist ‚Papas Shorts‘.

Warum gerade Shorts? Hätten es auch Shirts sein können?

Uns war es wichtig ein Produkt zu entwerfen, welches den Sommer perfekt verkörpert. Daraufhin haben wir uns den Wettbewerb für T-Shirts und Bademode angeschaut und schnell festgestellt, dass der Markt hier schon sehr überlaufen ist. Das Angebot für kurze Hosen ist jedoch noch stark begrenzt. Hinzu kommt, dass wir mit den kurzen Hosen im Handel schlichtweg nicht zufrieden gewesen sind – wenig Farbauswahl, keine Individualität und die meisten Shorts waren uns einfach zu lang. Also haben wir unsere eigene Hose entworfen.

Papas Shorts, Foto: Christoph Neuhaus

Tom Apel und Robert Frackowiak mit ihren Papas Shorts, Foto: Christoph Neuhaus

Wie kam es zu dem Namen?

Die Namensfindung war definitiv eine der größten Herausforderungen in der Gründungsphase. Wir wollten einen Namen, der leicht über die Lippen geht. Daher haben wir uns für ‚Papas Shorts‘ entschieden, was eine Hommage an unsere Väter und das Modebewusstsein der 70ige ist.

Wer sind die Gründer?

Die Gründer sind Robert Frackowiak und Tom Apel. Wir haben uns vor 10 Jahren beim Studium in Tübingen kennengelernt und wollen jetzt gemeinsam den Shorts Markt aufmischen. Tom Apel hat die letzten 2 Jahre für diverse Startups in San Francisco und London gearbeitet und Robert war bis letztes Jahr noch als Head of Investmentmanagement für Companisto, Deutschlands größte Crowdinvesting Plattform tätig.

In welcher Situation haben Sie entschieden: Jetzt gründen wir?

Im Januar dieses Jahres haben wir beschlossen, dass wir uns Vollzeit ‚Papas Shorts‘ widmen möchten. Daraufhin haben wir unsere Partnerinnen vorgewarnt, die Jobs gekündigt und im März die Papas Shorts GmbH gegründet.

Welche Herausforderungen mussten Sie dafür meistern?

Wir stehen aktuell am Anfang unserer Unternehmertätigkeit und haben daher die meisten Herausforderungen noch vor uns. Die größte bisher war es, unsere Familien von der Idee zu überzeugen.

Wie haben Sie das geschafft?

Ich glaube, was meine Frau am Ende überzeugt hat, war die Leidenschaft, mit der ich über die letzten Monate an ‚Papas Shorts‘ gearbeitet habe. So wurde ihr bewusst, wie ernst es mir mit unserem Startup ist und aktuell drehen sich auch die meisten Gespräche am Essenstisch um die Farbvariationen unserer Shorts oder neue Videoideen für unsere nächste Marketingkampagne. Die Leidenschaft für Papas Shorts ist also definitiv ansteckend.

Welche Schwächen mussten und müssen Sie überwinden?

Von Beginn an war es unser Anspruch eine Premium Hose zu designen die perfekt auf die Bedürfnisse des modernen Mannes zugeschnitten ist. Hierfür haben wir uns im Bereich Modedesign viel neues Wissen aneignen müssen.

Was denn zum Beispiel?

Ich persönlich fand es sehr spannend mehr über die verschiedenen Baumwollarten zu erfahren. Während des Designprozesses haben wir uns ca. 10 verschiedene Baumwollstoffe zuschicken lassen – von warmen Winterstoffen bis hin zum kühlenden Leinengewebe. Wir haben uns schließlich für einen etwas robusteren Baumwollstoff entschieden, so dass die Hose auch problemlos den nächsten Campingurlaub übersteht. Das hat sich jedoch gelohnt und mit dem Endprodukt sind wir jetzt mehr als nur zufrieden.

Wer hat Sie unterstützt und was hat Sie motiviert?

Wir haben viel mit Freunden zusammengearbeitet, die Lust hatten, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten miteinzubringen. Vor allem eine Bekannte, die als Modedesignerin bei einem großen deutschen Onlineshop arbeitet, hat uns viel während des Designprozesses viel unterstützt.

Unsere Motivation ist der Wunsch nach Freiheit. Zum einen die Freiheit, ein erstklassiges Produkt nach unseren Vorstellungen zu designen. Und zum anderen die Freiheit für unsere Waden, sodass wir diese nicht mehr in Jeans und Cargo Hosen verstecken müssen.

Was ist Ihr bisher wichtigster Erfolg?

Am 6. März haben wir unsere Crowdfunding Kampagne auf Startnext gestartet, um die erste Lieferung zu finanzieren und uns frühzeitig Kundenfeedback einzuholen. Nach knapp 10 Tagen sind wir nun bereits zu 80% finanziert, was wir als wichtigen Erfolg für den geplanten Markteintritt im Mai werten.

Was sind die nächsten Schritte?

In den nächsten Wochen werden wir unsere Bestellung aufgeben, sodass wir Mitte Mai mit dem Verkauf beginnen können. Bis dahin wird auch unser Online Shop fertig sein und nach einem neuen Büro suchen wir aktuell auch.

Ansonsten heißt es jedoch Daumen drücken – dass der Sommer 2018 ein paar mehr Sonnenstunden bereit hält als der Letzte.

Viel Erfolg!

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Autor: Nadja Bungard

Ich begleite Unternehmen und Gründer dabei, ihr Business bekannter zu machen. Sie profitieren dabei von meinen Erfahrungen als Journalistin, PR-Beraterin und Online-Marketing-Managerin, also online und offline.

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