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Komplexe Sachverhalte in Unternehmen spielend lösen können

lego serious play

Am 22. August 2013 fand der Workshop „X-Periment – Lösungen generieren durch ernsthaftes Spielen!“ bei der Firma leonovate statt. Jeder kennt aus der Kindheit die vielen bunten Bausteine von Lego. Dort entwickelte der Haupteigentümer Kjeld Kirk Kristiansen das System Lego Serious Play (LSP) zur innovativen Strategieentwicklung.

Anwendungsbereiche

Diesen Prozess kann man sehr vielfältig einsetzen. Besonders interessant ist er bei allen Fragen zu den Themen Team, Organisation und Produkte. Fragen könnten sein: Wie kann unser Team besser zusammen arbeiten? Lassen sich Arbeitsabläufe sinnvoller verbinden? Mit welchen Produkten treten wir im nächsten Jahr auf den Markt? Welche Kunden gewinnen wir mit unserer Dienstleistung? Das Spiel ist geeignet für Einzelunternehmer bis zu großen mittelständischen Firmen. Auch wenn ein Problem immer wieder diskutiert, aber bisher nicht gelöst werden konnte, bietet sich ein solches Spiel zum Ausprobieren mal an.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Zahlreiche Forschungen ergaben bereits, dass beim Spielen beide Hirnhälften aktiviert werden und die Kreativität angeregt wird. Die bildliche Vorstellungskraft wird unterstützt. Besonders abstrakte Ideen und Beziehungen können sichtbar und somit leichter verständlich gemacht werden. Der Denkprozess wird durch körperliche Bewegung und besonders durch das Nutzen der Hände intensiviert.

Ablauf

Lego bietet ein spezielles Set an. Aber man kann auch verschiedene bunte Mischungen kaufen. Das kommt auf die Anzahl der Mitspieler und Teams an. Zuerst muss eine Frage gestellt werden. Diese sollte offen, aber doch so explizit wie möglich und modellbezogen formuliert sein.

„Wir bauen ein Modell von …“

Jeder baut zunächst einzeln sein eigenes Modell. Dafür gibt es eine Zeitvorgabe je nach Umfang der Frage. Bei uns waren es nur 15 Minuten, es kann aber auch sehr viel länger gehen. Danach stellt jeder sein Modell dem gesamten Team vor, man erzählt eine kleine Geschichte. Den Abschluss bildet ein gemeinsames Modell. Dort werden von einzelnen die Ideen kombiniert. Allerdings nicht alle Ideen, einige werden verworfen. Es soll etwas Neues geschaffen werden.

Regeln

Für alle Teilnehmer gilt der Grundsatz der Freiwilligkeit. Wer sich partout dagegen wehrt, sollte nicht mitmachen müssen. Jeder darf bauen, was und wie er es möchte. Es gibt kein richtig oder falsch.

Der Workshop hat allen viel Spaß gemacht, war aber auch durchaus anstrengend. Gerade wenn man komplexe Zusammenhänge mit blauen, roten oder grünen Bausteinen darstellen will, muss man seinen Kopf schon auf Trab bringen. Es hilft am Anfang kleine Aufwärmübungen zu machen. Z.B. baue eine Ente in 30 Sekunden oder baue einen möglichst hohen Turm in 60 Sekunden. Damit stimmt man sich ein, man kommt in den Flow. Es sollte im Raum eine angenehme Atmosphäre sein und alle sollten sich wohlfühlen. Zwischendurch können immer wieder Pausen gemacht werden – immer für alle.

Viel Spaß!

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Autor: Andrea Rochlitz

Seit 2006 bin ich begeisterte Unternehmerin. Inzwischen habe ich über 100 Firmen zu ihrer Corporate Identity beraten. Was macht ein Unternehmen aus, welche Werte und Visionen stehen dahinter und wie können diese dem Kunden vermittelt werden? Diese Fragen möchte ich gerne gemeinsam mit dem Existenzgründer klären. Als sehr kreativer Mensch habe ich für meine Mandanten oft auch ungewöhnliche Ideen für das Marketing.

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