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Selbstorganisation mit Mindmaps

Jens Voigt

Mindmaps helfen Themen übersichtlich aufzubereiten.
Seit einem Seminar bei Jens Voigt von der Lernwerkstatt Voigt sind wir im Mindmapping-Fieber. Alles kann gemindmapt werden, vom Zeitplan über Kostenpläne bis hin zur täglichen To-Do-Liste. Jens Voigt ist selbst Gründer und hat in der Gründungsphase viel mit Mindmaps gearbeitet. Wir haben uns mit ihm unterhalten, worauf man beim Mindmappen achten sollte und warum sie gerade für Unternehmensgründer geeignet sind.

Warum sind Mindmaps besser als To-do-Listen?

Mindmaps bieten eine Struktur. Ausgehend von einem Thema, das im Mittelpunkt steht, bilden die Äste die Hauptpunkte.
Der Vorteil: Man kann diese Struktur beliebig erweitern, ohne dass sie gestört wird.

Worauf kommt es bei Mindmaps an?

In erster Linie geht es um die Übersichtlichkeit. Mindmaps mit viel Inhalt brauchen natürlich Regeln, sonst wirken sie überladen. Wichtig ist, sie möglichst mit der Hand zu zeichnen. Denn dabei wird noch ein Sinn mehr genutzt: Das ist gut für’s Gehirn und für’s Merken.
 
Mindmaps sollten immer mit Farben versehen sein und ein paar kleine Zeichnungen enthalten. Das prägt sich noch besser ein.
 
Wichtig ist es ebenso geschwungene Linien zu verwenden. Das ist gut für die rechte Gehirnhälfte. Bei der Schrift sollten am besten Druckbuchstaben verwendet werden.
 
Wörter müssen lesbar sein ohne das Mindmap zu drehen. Ganz wichtig ist, auf weißem Papier zu zeichnen und es im Querformat zu nutzen. Das dient gleichfalls dem gehirngerechten Verarbeiten der Informationen.

Wie können Mindmaps in der Gründungsphase helfen?

Ich habe einige Mindmaps zu Gründerthemen gestaltet, zum Beispiel um mir selbst wichtige Dinge wie Finanzierung, Dienstleistungen, Organisation, Vertriebsaufbau, Preisgestaltung usw. zusammenzustellen.
Als Gründer muss man auf vielen Gebieten Neues lernen. Dazu sind Mindmaps ideal geeignet. Beispiele für Mindmaps sind:

  • To-do-Listen
  • Tages-, Wochen-, Monats- und Jahrespläne
  • für Mitschriften

Meine Mitschriften sind zu 50% in Mindmap-Form und zu 50% als KAWA, einer anderen Visualisierungstechnik nach Vera Birkenbihl. Niemals mache ich jedoch mehr Notizen in althergebrachter Form eines Stichpunktzettels oder durch wörtliches Mitschreiben.

Minmaps sind aus meiner Erfahrung für die Mitschrift besser geeignet als Stichpunkte.Man ist viel konzentrierter und kann sich gleich alles vor Ort merken. Ein Nacharbeiten ist selten nötig.

Wie bist Du zum Mindmapping gekommen und wie nutzt Du sie?

Ich bin Lehrer und habe bei meinen Schülern immer wieder festgestellt, dass sie sich mit Mindmaps den Stoff besser merken können. Alle Schüler lernen deshalb von mir die Mindmap-Technik. Mich hat das so fasziniert, dass ich in den letzten Jahren daraus ein eigenes Geschäftsmodell entwickelt habe. Neben meinen To-Do-Listen und Mitschriften bei Vorträgen nutze ich Mindmaps zu folgenden Gelegenheiten:

  • Aufarbeitung von Fachbüchern und Aufsätzen,
  • Ziele setzen & planen,
  • Erarbeitung von Fachgebieten,
  • Studium,
  • Tätigkeitsprofile,
  • Mitschrift von Telefongesprächen,
  • Projektplanung,
  • Ideenkonferenz,
  • Brainstorming,
  • als Lehrer:

  • für Erwartungsbilder,
  • zur Unterrichtsvorbereitungen,
  • Organisation von Sportfesten
  • als Privatperson:

  • für Einkaufszettel und
  • Urlaubsplanung.

Sind Mindmaps für jeden geeignet?

Geeignet sind sie nach meiner Erfahrung für jeden. Denn jeder von uns verfügt über einen gigantischen optischen Sinn und der lernt am schnellsten.
Allerdings gibt es ein Handikap: unsere Gewohnheiten! Wir sind es gewohnt in Stichworten Notizen zu machen. Neue Methoden einzusetzen fällt uns anfangs ziemlich schwer. Wenn man aber gemerkt hat, dass Mindmapping unglaublich zeitsparend ist und sich alles Geschriebene in kürzester Zeit merken lässt, gewinnt die neue Technik in der Regel über die alte.
 
Einer der Hauptvorteile für Lernende ist: Das als Mindmap Geschriebene lässt sich in genau 2 Minuten komplett wiederholen. Für das Lernen von herkömmlich notierten Informationen benötigt der Lernende etwa das 10- bis 15fache an Zeit. Warum das mit Mindmapping schneller geht? Weil das Gehirn immer mit beiden Gehirnhälften arbeiten und das Geschriebene gewissermaßen beim Mitschreiben fotografieren kann.

Beispiele

Formen des Vertriebs

Mindmap: Formen des Vertriebs

KAWA: ReneTzschoppe

KAWA: ReneTzschoppe

 
 

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Autor: Nadja Bungard

Ich begleite Unternehmen und Gründer dabei, ihr Business bekannter zu machen. Sie profitieren dabei von meinen Erfahrungen als Journalistin, PR-Beraterin und Online-Marketing-Managerin, also online und offline.

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