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Von der Idee zum Geschäftsmodell: ShoeVita

Gründerinnen Katharina Engelhardt & Gabriele Sosnitzij (ShoeVita)

Das Klischee besagt, dass Frauen nie genug Schuhe haben können. Katherina Engelhard und Gabriele Sosnizkij sehen das anders:

Frauen bekommen nie die richtigen Schuhe.

Deshalb haben die beiden Frankfurterinnen ShoeVita gegründet. Hier kann frau sich ihren Schuh nach Herzenslust online designen.
 
Die Gründerinnen kennen sich vom Studium. Nach einigen Jahren getrennter Wege in internationalen Konzernen und bei einem großen deutschen Modefilialisten, waren beide am gleichen Punkt: Endlich selbst Unternehmerin sein und sich der eigenen Geschäftsidee widmen. Wir haben sie dazu befragt, wie sie ihre Idee entwickelt haben und welche Hürden es zu nehmen gab.

Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, ShoeVita zu gründen?

Wir selber lieben – wie wohl alle Frauen – natürlich Schuhe. Auch uns hatte die Jagd nach schönen und passenden Schuhen schon schlaflose Nächste beschert und dann entdeckten wir die Marktlücke, die wir schließen wollten. „Damit ist jetzt Schluss“, sagten wir uns und gründeten mit ShoeVita eine Marke für individualisierbare und handgefertigte Damenschuhe.

Da wir beide aus dem Marketing kommen, wissen wir, dass es viele Frauen gibt, die Ihre Individualität durch Mode ausdrücken möchten und das können Sie jetzt tun, denn bei uns ist jeder Schuh ein Unikat. Von elegant schlicht bis hin zu ausgeflippt – bei uns ist alles möglich. Außerdem ist bei uns jede Farbe und jede Größe immer verfügbar. Auch Frauen mit kleinen, großen und ungleich großen Füßen können wir jetzt glücklich machen.

Seit wann gibt es ShoeVita?

Im Jahr 2012 begannen wir mit den Vorbereitungen und im Mai 2014 waren wir mit unserem Onlineshop am Markt. Die größte Herausforderung war es, einen guten Schuhhersteller zu finden, der Einzelpaare in höchster Qualität und zu erschwinglichen Preisen per Hand fertigen wollte.

Welche Schritte waren nötig, um die Idee marktreif zu machen?

Auf der Suche nach dem Hersteller suchten wir quer durch Europa. Dann wurden wir bei einer Manufaktur in Polen fündig, die langjährige Erfahrung mit Maßschuhen hat. Das war der erste große Schritt.
 
Es ging aber auch darum, die richtigen hochwertigen Materialien zu bekommen und die Zuverlässigkeit der Lieferkette zu sichern. ShoeVita bezieht die Materialien und Accessoires für die Schuhe ausschließlich aus Italien:

  • feines Nappaleder,
  • samtiges Ziegenvelours,
  • geprägtes Leder in Schlangenoptik,
  • Lackleder oder
  • ausgefallenes Glitter in über 70 Farben.

 
Diese Materialien und die Sohlenleder müssen bei unserem Konzept ständig vorrätig sein. Das konnten wir ebenfalls mit unserer Traumschuhfabrik in Polen sichern.
 
Durch die zahllosen Kombinationen der Farben und Materialien, sowie einer Vielzahl an Schuhmodellen vom Ballerina bis zum High Heel oder zur Stiefelette ist kein Schuh wie der andere, ganz zu schweigen von unterschiedlichen Schleifen und Einfassbändern…
 
Im Onlinebusiness ist es wichtig, dass die Produktdarstellung, der Bestellprozess und die Verlinkungen für den Kunden optimal sind. Also suchten wir nach IT-Partnern, die das für uns bewältigen konnten.
Und natürlich braucht ein Unternehmen wie ShoeVita perfekte Dienstleister wie Fotografen, Grafiker, PR und gute Partner in den Redaktionen.

Bloggerin Lauras Tipps für Business-Schuhe

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Was hat bei der Gründung gut funktioniert?

Als wir mit online gingen, kamen sofort die ersten Bestellungen. Es hat uns sehr gefreut, dass wir ein Bedürfnis bei Frauen entdeckt haben und jetzt Frauen den Wunsch nach individuellen Traumschuhen erfüllen können.

Uns ist wichtig, dass wir ständig den gesamten Prozess vom Einkauf des Materials bis zum Kontakt mit den Kunden und neuen Kooperationspartnern kennen. Auch das macht in unserem Verständnis das Unternehmerische aus. Denn nur so können wir rasch nachsteuern, wenn es nötig sein sollte.

Was lief anders als geplant?

Schneller als gedacht stellten sich Partner ein, die unser Konzept eines unverwechselbaren individuellen Einkaufsprozesses zu schätzen wissen. Das sind Medien, Eventpartner wie die Berlin Fashion Week oder BMW Euler, aber auch große deutsche Einzelhandelsunternehmen. Wir wachsen schneller als zunächst vermutet.

Was hat Euch im Prozess der Gründung besonders geholfen?

Unsere beruflichen Erfahrungen im Konzern aus den vergangenen Jahren und natürlich die Fähigkeit, sich schnell ein großes Netzwerk aufzubauen.

Wo hättet Ihr Euch sich mehr Hilfe gewünscht?

Eigentlich haben wir sehr viel Unterstützung von allen Partnern erhalten. Sei es im IT- Bereich oder auf der Produktionsseite; jeder hat uns tief in die Materie rein geholt und so kennen wir jeden Prozess von der Pieke auf.

Was würdet Ihr heute anders machen?

Gute Frage. Ehrlich gesagt schauen wir nach vorne und können mit gutem Gewissen sagen, dass wir jeden Einsatz, den wir erbringen konnten, erbracht haben.

Was würdet Ihr anderen Gründern für den Start mit auf den Weg geben?

Das Konzept ordentlich erarbeiten, von allen Seiten beleuchten, alles genau durchkalkulieren , dabei den Kunden genau im Blick haben und dann los. Dabei immer wieder aufstehen und weiter machen, auch wenn es Momente gibt in denen man am liebsten den Kopf in den Sand stecken würde.
 
 


Haben Sie Fragen zum Beratungsangebot?

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: Telefon: 030 / 98 30 51 49 E-Mail: info@startbox-berlin.de

Autor: Nadja Bungard

Ich begleite Unternehmen und Gründer dabei, ihr Business bekannter zu machen. Sie profitieren dabei von meinen Erfahrungen als Journalistin, PR-Beraterin und Online-Marketing-Managerin, also online und offline.

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