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Von der Idee zum Geschäftsmodell: zendepot

Claudia Zurlo Photography http://claudia-zurlo.de/

Kann man mit einem Online-Projekt erfolgreich sein? Holger Grethe wollte das ausprobieren. Er bloggt und podcastet seit zwei Jahren auf zendepot.de über private Finanzen und unterstützt Menschen dabei, erfolgreich Vermögen in Eigenregie zu bilden. Er möchte zeigen, wie man auf einfache und gelassene Weise mehr aus seinem Geld machen kann. Wie Holger aus dieser Idee ein Geschäftsmodell entwickelt hat, könnt Ihr in unserem Interview lesen.

Wie bist Du auf die Idee zu zendepot gekommen?

Das war ein mehrstufiger Prozess. Am Anfang stand eine gewisse Unzufriedenheit mit meiner beruflichen Situation (ich bin Mediziner). Dann kam irgendwann die fixe Idee dazu, dass ich mein Geld bevorzugt von Zuhause, im Idealfall als „Passiveinkommen“ verdienen möchte.

Mir war klar, dass es dafür ein echtes Problemfeld braucht, in dem ich anderen Leuten Lösungen anbieten kann. So bin ich auf das Thema persönliche Finanzen gekommen, denn damit hatte ich mich die Jahre zuvor intensiv beschäftigt. Weil ich die fernöstliche Philosophie des Zen als großartigen Lösungsansatz auch für finanzielle Fragen ansehe, ergab sich der Name „zendepot“.

Wann hast Du gegründet?

Die Website ging im März 2013 online.

Welche Schritte waren nötig, um die Idee reif für den Markt zu machen?

Vor dem offiziellen Start habe ich sicherlich gut ein halbes Jahr an der Konzeption, an der Positionierung, am Webdesign u.a.m. gebastelt. Und Testlesern meine Texte vorgelegt. Dieses frühe Feedback war ungemein wichtig.

Was hat anders funktioniert als geplant?

Eigentlich hat wie durch ein Wunder alles so funktioniert wie erhofft. Aber wie gesagt, ich habe vor dem Start ein halbes Jahr konzeptionell vorgearbeitet. Ich hatte eine klare Vision und einen Plan. 😉

Welche Änderungen waren nötig?

Änderungen sind in der Online-Welt dauernd nötig. Das macht eine Unternehmung in dem Bereich ja so spannend. Ich entdecke und entwerfe laufend neue Strategien in Bereichen wie Produktentwicklung, Marketing oder der Gewinnung von neuen Lesern und Interessenten. Was heute funktioniert, muss nicht zwangsläufig auch morgen noch funktionieren.

Was hat Dir im Gründungsprozess besonders geholfen?

Ein kleines aber feines Netzwerk aus Leuten, die zu einem ähnlichen Zeitpunkt wie ich gestartet sind, in dem man sich gegenseitig unterstützt hat.

Wo hättest Du Dir mehr Hilfe gewünscht?

Es wäre schön gewesen, im deutschsprachigen Raum mehr erfolgreiche Vorbilder zu haben. Leute, die zeigen, dass man basierend auf einer gut gemachten Website mit hochwertigen Inhalten gutes Geld verdienen kann. Und das ohne Werbung. Das war und ist mir nach wie vor wichtig, denn aus meiner Sicht als Website-Betreiber kann ich mit Werbung als Geschäftsmodell nichts anfangen.

Wie lange hat es gedauert, bis sich das Unternehmen trug?

Nach etwas mehr als einem Jahr war zendepot profitabel, im Wesentlichen durch einen Online-Kurs.

Was würdest Du heute anders machen?

Ich würde früher anfangen. Denn es dauert einfach, bis man in den exponentiellen Teil der Wachstumskurve kommt. Und ab da macht es ja erst so richtig Spaß!
 
Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg!
 

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Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: Telefon: 030 / 98 30 51 49 E-Mail: info@startbox-berlin.de

Autor: Nadja Bungard

Ich begleite Unternehmen und Gründer dabei, ihr Business bekannter zu machen. Sie profitieren dabei von meinen Erfahrungen als Journalistin, PR-Beraterin und Online-Marketing-Managerin, also online und offline.

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