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Warum eine Fanpage bei Facebook die eigene Webseite nicht ersetzt

Deutsche Unternehmen haben bemerkt, dass sie heute im Internet auffindbar sein müssen, um von Kunden gefunden zu werden. Eine eigene Webseite muss her. Viele scheuen vor den Kosten einer professionell gestalteten Seite zurück. Sie meinen: ‚Wenn alle bei Facebook sind, dann reicht doch eine Fanpage aus! Die ist kostenlos! Warum soll ich eine weitere teuer kaufen, um beide mit den gleichen Inhalten zu füllen? Dazu habe ich keine Zeit.‘ Eine Facebook-Fanpage ist grundsätzlich keine schlechte Idee.

Aber:

  • Manche Kunden sind vielleicht nicht bei Facebook und ärgern sich, dass sie sich erst anmelden müssen, um mehr von einem Unternehmen zu erfahren. Trotz vieler Fans sitzt das Misstrauen gegen Facebook in Deutschland tief.
  • Eine Facebook-Fanpage sieht immer nach Facebook aus, auch wenn das eigene Logo und Bilder eingestellt werden können.
  • Facebook gehört Mark Zuckerberg und seinen Aktionären. Das bedeutet, es kann für Seitenbetreiber Unannehmlichkeiten geben. Und es gibt ständig Neuerungen bei Facebook, von denen die Seitenbetreiber überrascht werden. Beispielsweise haben sich 2012 die Richtlinien für Seiten geändert. Der Ortsname durfte im Seitentitel nicht mehr erscheinen. Das geschah sozusagen über Nacht. Und plötzlich war die Fanpage der Stadt München mit 400.000 Fans im Februar 2012 einfach verschwunden. Das kann man hier nachlesen (www.sueddeutsche.de)

Auf ihrer Webseite, ihrem Blog dagegen, sind sie Herr und Gebieterin. Sie geben die Regeln vor, entscheiden über die Gestaltung und stellen die Seite ab, wann Sie wollen. Und richtig: Eine Facebook-Fanpage, eine Webseite und ein Blog sind verschiedene Dinge. Bei meinen Vorträgen bemerke ich immer wieder, dass hier der Unterschied nicht klar ist. Deshalb zur Übersicht:

  • Die Facebook-Fanpage oder Unternehmensseite legen Sie kostenlos bei Facebook.
  • Die eigene Webseite betreiben Sie. Sie läuft in der Regel über einen Hosting-Anbieter, den Sie dafür bezahlen.
  • Ein Blog ist eine Art Webtagebuch, in dem Sie regelmäßig Inhalte veröffentlichen, die Kunden von Nutzen sein können und Ihre Expertise zeigen. Das Blog kann in ihrer Webseite integriert sein oder mit einer eigenen Webadresse bei einem Anbieter gehostet werden.

Wozu ist dann die Facebook Seite gut?

Ganz einfach: Um auf ihre Webseite aufmerksam zu machen, sie bekannter und damit in Suchmaschinen sichtbarer werden zu lassen. Letztlich dienen alle Social Media Kanäle dazu, ihre eigene Webseite bekannter und ein Unternehmen mit seinen Mitarbeitern greifbarer zu machen. Die ausgewählten Social-Media-Kanäle umkreisen die Webseite wie Trabanten das Mutterschiff.

Und ja, auch Seiten bei Facebook machen Arbeit, zusätzliche sogar. Es recht also nicht, die Texte von der eigenen Webseite einfach hochzuladen. Hier geht es um regelmäßige Inhaltspflege, um eigenen Content. Dazu mehr im nächsten Text.

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Autor: Nadja Bungard

Ich begleite Unternehmen und Gründer dabei, ihr Business bekannter zu machen. Sie profitieren dabei von meinen Erfahrungen als Journalistin, PR-Beraterin und Online-Marketing-Managerin, also online und offline.

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